Warenverkehr mit Medizinprodukten auch nach Brexit gesichert

Mit Blick auf mögliche Auswirkungen eines Brexit auf das deutsche Gesundheitswesen hat sich das Bun-desministerium für Gesundheit (BMG) u.a. auch zum Warenverkehr mit Medizinprodukten geäußert. So gebe es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkreten Hinweise darauf, dass der Austritt Großbritanni-ens aus der EU in Deutschland zu Engpässen bei der Versorgung mit Medizinprodukten führen werde. Durch den Wegfall des Arbeitsanteils der britischen Zulassungsbehörde (MHRA – Medicines and Healthcare products Regulatory Agency) bei europäischen Zulassungsverfahren sowie bei Genehmi-gungsverfahren klinischer Prüfungen würden die Behörden der anderen Mitgliedstaaten, so auch die deutsche Zulassungsbehörde BfArM, vermehrt Aufgaben übernehmen müssen. Entsprechende Perso-nalaufstockungen seien bereits veranlasst worden.
Gelinge die Einigung auf ein Austrittsabkommen mit einer Übergangsphase bis Ende 2020, dürften Wa-ren, die vor Ende dieser Übergangszeit rechtmäßig auf den Markt gebracht worden sind, auch noch nach der Übergangszeit auf den GBR- und EU-Märkten weiter gehandelt werden. Auch im Nichteinigungsfall gehe das BfArM davon aus, so das BMG, dass ernsthafte Engpässe bei der Versorgung der Patienten mit Medizinprodukten vermieden werden können. Entscheidend dafür sei aber, dass die betroffenen Un-ternehmen rechtzeitig in eigener Verantwortung die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

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